




Brot mit Buchweizen
Welche Intention auch immer mitwandert: Der Weg ist nicht nur das Ziel, sondern macht auch hungrig. Und überhaupt sind die Pausen unterwegs auch deswegen so verlockend, weil sie sich so richtig verdient anfühlen und der Proviant gleich doppelt so gut schmeckt wie zu Hause. Und anders! Sofern man sich beim Wandern nicht nur auf Land und Leute, sondern auch deren kulinarische Kostbarkeiten einlässt. Buchweizen etwa ist nicht so bekannt wie die Heidekartoffel oder Schönes von der Schnucke, aber überraschend unverwechselbar mit seinem besonderen Geschmack und dazu glutenfrei.
Honig von der Biene
Und was würde sich mehr anbieten, als frisch gebackenes Buchweizenbrot mit dem berühmten Heidehonig zu genießen? Die Bienen in der Lüneburger Heide sind so fleißig, dass das Surren und Summen im Sommer nicht zu überhören ist. Und auch im Winter ist das süße Gold in heißer Milch oder dampfendem Tee die wohl leckerste und dazu entzündungshemmende Medizin gegen Husten und Rachenkratzen, das man sich ohnehin viel einfacher vom Hals halten kann, wenn man sein Immunsystem an der kühlen Luft trainiert.
Gin vom Wacholder
Und da kommt natürlich das Wandern ins Spiel, das der ideale Gegenentwurf zur hektischen, kommerziell aufgeladenen Weihnachtszeit ist, sofern man sich ihr in dem Trubel eine Etappe weit entziehen kann. Und falls nicht: Wie wäre es mit einem Gutschein – etwa eine pauschale Wanderreise, die man dem Wunschweggefährten oder sich selbst unter den Tannenbaum legen kann, der dem heidetypischen Wacholder gar nicht so unähnlich ist. Daraus wiederum lässt sich preisgekrönter Heide-Gin gewinnen, der als gute Gabe das Zeug hat, Herz und Magen zu wärmen. Fröhliche Weihnachten!
- Charmante Hofläden und Gastronomiebetriebe der Region finden sich viele am Heidschnuckenweg.
- Dass die Heideküche mehr zu bieten hat als ihre vollkommen zu Recht berühmten Kartoffeln, zeigt sich etwa in dieser Zusammenstellung heidetypischer Rezepte.
- Und zur Feier des Tages darf es vielleicht auch etwas Handgemachtes aus der Heide sein – als Erinnerung an ein besonderes Wandererlebnis oder Geschenk für die Lieben.
Die Kolumne vom Heidschnuckenweg - Randnotizen von Deutschlands schönsten Wanderweg
Sofies Schnucken-Post erscheint alle 14 Tage als Kolumne über den Heidschnuckenweg zwischen Hamburg und Celle, der zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. Der 223 Kilometer lange Fernwanderweg durch die Lüneburger Heide erstreckt sich über 13 Etappen und ist zusätzlich mit 12 als „Heideschleifen“ bezeichneten Rundwanderwegen gespickt.
Folgen-Übersicht:
Schnucken-Post #01: Moin vom Heidschnuckenweg
Schnucken-Post #02: Frühlingserwachen
Schnucken-Post #03: Endlich einsam
Schnucken-Post #04: Zauberhaft
Schnucken-Post #05: Unvergesslich
Schnucken-Post #06: Abenteuerlustig
Schnucken-Post #07: Kosmopolitisch
Schnucken-Post #08: Heilsam
Schnucken-Post #09: Hundefreundlich
Schnucken-Post #10: Durchgestartet
Schnucken-Post #11: Entschleunigt
Schnucken-Post #12: Aufgeblüht
Schnucken-Post #13: Abgeschieden
Schnucken-Post #14: Losgelöst
Schnucken-Post #15: Angekommen
Schnucken-Post #16: Abseits
Schnucken-Post #17: Leichtfüßig
Schnucken-Post #18: Cozy
Schnucken-Post #19: Sternenklar
Schnucken-Post #20: Verzaubert


