Umsetzung der geplanten Heideschleifen am Heidschnuckenweg

Künftig gibt es noch mehr zu entdecken

Title

Der Heidschnuckenweg gehört zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands – künftig wird es an der beliebten Route noch mehr zu entdecken geben: Bis 2021 entstehen am Heidschnuckenweg, der sich durch die drei Landkreise Harburg, Heidekreis und Celle zieht, insgesamt 10 sogenannte Heideschleifen mit einer Streckenlänge zwischen 3,6  (barrierefrei) und 22 Kilometern.

Auf den Rundwanderwegen kann man künftig besondere Natur- und Landschaftselemente entdecken, in Cafés und Restaurants einkehren und sich einen noch besseren Eindruck von der Vielfalt und Besonderheit der Natur und Landschaft der Lüneburger Heide verschaffen. Sie dienen der Besucherlenkung und besseren Erlebbarkeit der Kulturlandschaft. Von den Gesamtkosten für die Umsetzung werden 60 Prozent aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) getragen, die Kofinanzierung erfolgt durch die drei beteiligten Landkreise.

Bei den nun anstehenden Maßnahmen geht es nicht nur darum, die Routen auf bestehenden Wegen attraktiv durch die Landschaft zu führen, sondern auch darum, Wegweiser und Markierungen anzubringen, Informationstafeln und Bänke zu errichten und Regelungen zur regelmäßigen Qualitätskontrolle festzulegen. Ziel ist außerdem, die Heideschleifen vom Deutschen Wanderverband zertifizieren zu lassen.

Folgende Heideschleifen sollen umgesetzt werden:

Landkreis Harburg


  • Heideschleife Schwarze Berge
  • Heideschleife Büsenbachtal 
  • Heideschleife Töps 
  • Heideschleife Radenbachtal


Landkreis Heidekreis

  • Heideschleife Wilseder Berg 
  • Heideschleife Haverbeeke
  • Heideschleife Tütsberg
  • Heideschleife Pietzmoor 

 

Landkreis Celle

  • Heideschleife Müden
  • Heideschleife Misselhorn

 

Unabhängig von der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurde ein weiterer Rundweg in der Fischbeker Heide im Regionalpark Rosengarten herausgearbeitet.

 

Die Auswahl der Wege soll dem Besucher (Tourist wie Einheimischem) die Landschafts- und Biotopvielfalt der Region verdeutlichen. Um die Natur und Landschaft zu schonen, fokussiert sich die Auswahl der Strecken auf bereits vorhandene Wege.