









Ausstellung über die Blockade und Luftbrücke Berlin.
Das Luftbrückenmuseum auf dem Fliegerhorst Faßberg
Das Luftbrückenmuseum ist auf dem Fliegerhorst Faßberg beheimatet und Teil der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe (TAusbZLw). Es widmet sich der Geschichte der Berliner Luftbrücke in den Jahren 1948/49 und dokumentiert insbesondere die bedeutende Rolle des Standorts Faßberg. Während der Berlin-Blockade wurde Faßberg zu einem der wichtigsten Stützpunkte der alliierten Luftbrücke nach Berlin. Von hier aus wurden Versorgungsgüter in das eingeschlossene West-Berlin transportiert. Das Museum zeigt den persönlichen Einsatz der beteiligten Soldaten und zivilen Arbeitenden und macht die Dimension dieses historischen Ereignisses anschaulich. Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung sind originalgetreu aufgebaute Nissenhütten. In diesen ehemaligen Unterkunftsgebäuden wird die Zeit der Luftbrücke mit historischen Bildern, Schautafeln und Originalexponaten lebendig dargestellt. Die Hauptattraktion des Museums ist der sogenannte „Rosinenbomber“, eine original erhaltene Douglas C-47 Skytrain. Das Flugzeug erinnert an die zahlreichen Versorgungsflüge, mit denen die Bevölkerung West-Berlins während der Luftbrücke unterstützt wurde. Das Luftbrückenmuseum Faßberg vermittelt damit einen eindrucksvollen Einblick in eines der bedeutendsten Ereignisse der Nachkriegszeit und bewahrt die Erinnerung an die Menschen, die an diesem historischen Einsatz beteiligt waren.




