Sonntag auf dem Wilseder Berg

Wanderung bei Sonnenschein zum höchsten Berg der Lüneburger Heide

27.02.2019 | Von Merle Hoppenstedt | Allgemein

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In der Lüneburger Heide liegen die ersten Vorboten des Frühlings in der Luft. Besonders dieser Tag hat seinen Namen wirklich verdient. Es ist ein wahrhaftiger Sonntag.

Bei schönstem Wetter mit Temperaturen um 15°C und einem strahlend blauen Himmel beschließe ich mich auf den Weg zu machen, zum Wilseder Berg.

Schnell ist ein kleiner Proviant in meinen Wanderrucksack gepackt. Die Wanderschuhe und meine Sonnenbrille dürfen auch nicht fehlen. Sogar mein Hund freut sich schon auf einen Ausflug und kann es kaum erwarten, dass es los geht.

Angekommen am Besucherparkplatz in Niederhaverbeck begrüßt uns schon die erste Kutsche und die friedlichen Pferde mit einem sanften Schnauben.
Wir starten hier unsere Wanderung in Richtung Wilseder Berg. Nicht lange dauert es bis die ersten Wanderer den Weg kreuzen. Bei diesem schönen Wetter möchte jeder die Natur und die ersten Sonnenstrahlen genießen. Entlang des leicht geschwungenen sandigen Weges geht es durch weite Heideflächen. Vorbei an knorrigen Wacholdern und Silber glänzenden Birken. Kurz innehalten. Die Ruhe genießen. Nichts ist zu hören, außer der Gesang der Vögel.

Nur noch wenige Kilometer sind es bis zum Ziel, dem Wilseder Berg. Der Weg macht noch einige Kurven, dann ist er zu sehen. Mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide in großzügigen Heideflächen, der Wilseder Berg. Der höchste Berg der Norddeutschen Tiefebene.
Nun geht es hinauf. Die 169 Meter sind schnell überwunden und schon auf dem Weg nach oben fällt einem die Schönheit dieser Natur ins Auge. Oben dann ein Blick soweit das Auge reicht. Hinab ins Heidetal und bis zum Horizont. Diese Naturlandschaft ist ein wahrer Schatz.

Hier oben ist einiges los. Nicht nur viele Wanderer genießen das Wetter mit dem sagenhaften Ausblick. Auch viele Hunde tummeln sich. Das freut besonders meinen Hund, der hier in guter Gesellschaft ist und neue Freundschaften schließt.

Auf einer der zahlreichen Bänke mache ich es mir gemütlich und lasse den Blick über die Landschaft schweifen. Mit der Sonne im Gesicht ein wahres Glücksgefühl. In diesem Moment steht die Zeit für einen Augenblick still.

Doch auch der schönste Moment geht einmal vorbei. Nach einem schönen Aufenthalt geht es zurück nach Niederhaverbeck. Der sandige Heidschnuckenweg führt mich wieder durch eine bezaubernde Heidelandschaft. Hier und da ein Wacholder, eine Birke. Dann hört man das leise Plätschern der Haverbeeke. Nach und nach gesellen sich Laubbäume zu den Wacholdern, bis sie schließlich einen kleinen Wald bilden. Hier staut sich die Haverbeeke zu einem kleinen See. Nach Niederhaverbeck ist es nun nicht mehr weit.

Bald komme ich zurück zu meinem Ausgangspunkt, dem Besucherparkplatz.

Auf der Fahrt nach Hause lasse ich den Tag Revue passieren. Es war ein wunderschöner Sonntag im Februar!


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