Heidschnucken auf dem Heidschnuckenweg

Frederick , die Kuschelheidschnucke

08.02.2018 | Von Susann Pleß

Title
Die Heidschnucke Frederick hätte die wildeste Heidschnucke in der Lüneburger Heide sein können. Wenn er nur gewollt hätte. Frederick ist so ganz anders als seine Heidschnuckenfreunde.

Sie kennen nur eins: Hinein in die Lüneburger Heide und essen was das Zeug hält - 

Heidekraut, Gras und Wildkräuter werden gern verspeist.

Frederick jedoch liebt Menschen, von denen er sich am liebsten den ganzen Tag kraulen lassen würde.

Seit 25 Jahren ist Thomas Rebre Schäfer. Aus Überzeugung und Leidenschaft, wie er selber sagt. Zu seiner Herde gehören mehr als 600 Heidschnucken und Ziegen. 

Rebre weiß, dass es immer wieder vorkommt, dass Mütter ihre Lämmer nicht annehmen.

So war es auch bei Frederick, den er dann mit der Flasche groß gezogen hat,


Flaschenlämmer sind der Hit

Der Schäfer zog Frederick mit der Flasche auf. Er gab ihm alle paar Stunden handwarme Milch. An Schlafen war nicht mehr zu denken.

Frederick ist so glücklich darüber,dass er Rebre fast überall hinterherläuft und kuscheln will, so wie er seine Kuscheleinheiten als Lamm auch immer bekommen hat.


Das haben wir auch selber gemerkt, als wir Rebre in seinem Heidschnuckenstall in der Kronsbergheide bei Amelinghausen besucht haben. Frederick stupste seinen Kopf immer wieder an unsere Beine und forderte uns auf ihn zu kraulen.  Erst wenn wir ihm seinen Kopf streichelten, gab er Ruhe und genoss die menschliche Zuwendung. Wahrscheinlich würde er uns auch auf den Schoss springen, aber dafür ist Frederick mittlerweile eine zu große Heidschnucke.


Gefaellt Mir
18
Gefällt mir!

Das dürfte Sie interessieren